Singl börse Dortmund

Genau genommen reicht die Geschichte des SIGNAL IDUNA PARK zurück bis ins Jahr 1961.

Damals befasst sich der Sportausschuss erstmals mit der Erweiterung der "Kampfbahn Rote Erde".

Zwar hat der Deutsche Fußball-Bund schon 1966 den Zuschlag für die Ausrichtung der WM 1974 erhalten, doch die Dortmunder Pläne für ein in konventioneller Bauweise zu errichtendes und damit rund 30 Millionen Euro teures Stadion drohen schon kurz darauf in den Schubladen zu verschwinden.

Auf der Osttribüne entstanden im Bereich des früheren Presseraums sieben weitere Logen.Neue Videokameras mit beeindruckender Digitaltechnik erhöhen die Sicherheit.All dies sorgt für knisternde Atmosphäre, die Besucher in ihren Bann zieht und von Gegnern gefürchtet wird.Bei einer Umfrage im Mai 2006 nannten die Profis der 18 Bundesliga-Vereine die Spielstätten in Hamburg (28%) und in Dortmund (27%) als ihre liebsten.Bis 1992 erleben die Besucher das Westfalenstadion 18 Jahre lang weitgehend im Originalzustand.

In den folgenden 14 Jahren gibt es immer wieder einschneidende Veränderungen, fünf insgesamt.

Es biete auch "dem kleinen Mann ein Dach über dem Kopf". Zaire, Schottland, Schweden, Brasilien und Vizeweltmeister Holland bestreiten 1974 im Westfalenstadion ihre Vorrundenspiele - Dortmund liegt plötzlich wieder im Fußball-Fieber.

Jene Begeisterung, die in den glorreichen 50-er und 60-er Jahren herrschte, flammt während der WM-Tage erneut auf und überträgt sich auch auf die Begegnungen in der zweiten Bundesliga.

Insbesondere der Gästeblock und der Unterrang der "Süd" stehen unter erweiterter Beobachtung.

Im Jahr zuvor wurden neue Anzeigetafeln installiert.

Die Spielstätte an der Strobelallee, für Fans schlicht "der Tempel", von Presse, Profis und Prominenz nicht selten mit dem Attribut "schönstes Stadion der Republik" versehen, ist nach Vollendung der dritten Ausbaustufe eine der größten und komfortabelsten Arenen Europas.